NL-Header

Liebe Leser*innen,

draußen sieht es so aus, als ob sich der Alltag wieder normalisiert. Leute sitzen auf Terrassen und trinken Kaffee, liegen im Park, kaufen ein ... Aber in vielen Familien, Büros und Unternehmen ist die Normalität noch längst nicht zurück. Die Corona-Pandemie ist nicht überstanden, mit den Folgen des Lockdown und auch der Angst vor steigenden Infektionen werden wir noch lange beschäftigt sein. So lange Kita- und Schulbetriebe noch lückenhaft sind, ist der Druck im Privaten groß. So lange Unternehmen ohne Aufträge und klare Perspektiven sind, sind viele Beschäftigte in Kurzarbeit. Finanzielle Sorgen, Stress und Zukunftsängste bleiben.

Wir wollen mit unseren Angeboten weiterhin sehr aufmerksam für Ihre Bedürfnisse, Fragen und Anliegen sein. Wir machen weiterhin Online-Seminare, damit möglichst viele teilnehmen und auch die dabei sein können, die noch nicht so gern in Gruppen zusammenkommen.
Wir sind regelmäßig im Büro präsent und erreichbar. Beratungen können persönlich stattfinden und auch kleine Meetings finden - mit ausreichend Abstand und Lüftung - in unserem schönen großen Raum statt.

Und noch was in eigener Sache: BerufsWege e.V. hat einen neuen Vorstand. Andrea Blome und Uta Armbrust, die bisherigen Vorsitzenden, sind aus ihren Ämtern ausgeschieden. Die Mitgliederversammlung hat in der vergangenen Woche Cornelia Heiser und Alexandra Prinz zu neuen Vorsitzenden gewählt. In einem der kommenden Newsletter stellen wir die beiden persönlich vor.

Wir wünschen allen einen guten Start in den Sommer, trotz allem gute Laune und viel Zuversicht!


„Erste Hilfe für den Umgang mit Stress in Krisenzeiten“

Wir wiederholen das Online-Seminar: 23. Juni, 17.00-18.30 Uhr


Corona macht Stress. Den erleben wir je nach persönlicher oder beruflicher Situation ganz unterschiedlich. „Stress und Stresserleben sind sehr individuell“, sagt unsere Referentin Katrin Schürmann. „Es gibt wirksame Strategien, um mit belastenden Lebenssituationen konstruktiv und gesundheitsförderlich umzugehen.“ Das Online-Kompaktseminar konkrete Anregungen und praktische Impulse für den Alltag in Corona-Zeiten. Die Teilnehmenden lernen ein Modell kennen, das erklärt, wie Stress entsteht, welche Auswirkungen Stress kurz- und langfristig auf unserer Gesundheit und unser Wohlergehen haben kann und welche Möglichkeiten es zur Vermeidung und zur Reduzierung von Stress gibt.
Anmeldung per Mail info@berufswege-muenster.de bis zum 21. Juni, um den Einwahllink zu erhalten. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Website, Flyer, Blog & Co.

Wir wiederholen das Online-Seminar: Online-Schreibworkshops für (angehende) Selbstständige, 30. Juni, 16.30-20.00 Uhr


Im Online-Schreibworkshop mit Eva-Maria Lerche werden Sie für Ihr Unternehmen kreativ. Mit praktischen Schreibimpulsen sortieren Sie Ihre Inhalte, bringen erste Textentwürfe zu Papier und klären, welche Botschaften Ihre Texte vermitteln sollen. Mit Friendly Feedback werden Sie angefeuert, ermutigt und motiviert, auch nach dem Workshop weiterzuschreiben. Die Workshops finden über das Meeting-Tool Zoom statt. Sie brauchen eine stabile Internetverbindung und eine Kamera am Endgerät (PC, Laptop, Tablet etc.). Jeweils um 16:15 Uhr gibt es eine kurze Technik-Einführung für Zoom-Neulinge. Wir wechseln zwischen online- und offline-Phasen, Austausch mit allen und in 2er-Teams. Anmeldung per Mail info@berufswege-muenster.de bis zum 28. Juni, um den Einwahllink zu erhalten. Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt.

Neuigkeiten und Informatives (nicht nur) für Selbstständige

Protest der Solo-Selbstständigen vor dem Wirtschaftsministerium
Das Referat Selbstständige der Gewerkschaft ver.di protestiert am 4. Juni vor dem NRW-Wirtschaftsministerium in Düsseldorf. Die Kritik richtet sich u.a. gegen die Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Soforthilfe, gefordert wird eine Fortführung der Soforthilfe für Solo-Selbstständige in angemessener Höhe. Dass nur 2.000 der 9.000 Euro Soforthilfe für den Lebensunterhalt verwendet werden sollten, sei unzumutbar und berücksichtige in keiner Weise die berufliche und Lebens-Situation von freiberuflich und kleinbetrieblich Tätigen. Aktuelle Informationen im ver.di-Corona-Infopool

Wie die Corona-Krise Frauen trifft
Eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung "Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt" bringt die Folgen für Frauen so auf den Punkt: Weniger Erwerbsarbeit - mehr Sorgearbeit. Frauen "arbeiten zwar ungefähr genauso häufig in Kurzarbeit wie Männer, sind jedoch häufiger von der Arbeit freigestellt." Zudem erhalten sie deutlich seltener eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. "54 Prozent der befragten Frauen, aber nur 12 Prozent der Männer geben an, den überwiegenden Teil der anfallenden Kinderbetreuung zu übernehmen."
PDF zum Download
Auch das DIW Berlin hat zu dem Thema geforscht und stellt fest: „Frauen sind in der Corona-Krise stärker am Arbeitsmarkt betroffen als Männer“ (PDF der Studie) und: „Die Corona-Krise erschwert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter“ (PDF der Studie)
Auf den Seiten des Frauenrats findet sich ein hervorragendes Dossier zu Covid-19 aus Geschlechterperspektive.

Berliner Erklärung - Forderungen der Frauenverbände
Die 17 Frauenverbände der Berliner Erklärung fordern von der Bundesregierung, Gleichstellung in der Corona-Krise weiter voranzubringen und gleichstellungspolitische Rückschritte zu verhindern. Denn die Corona-Krise legt nach Ansicht der Verbände nicht nur die bestehenden Defizite in der Gleichstellungspolitik offen, sie ist auch besorgniserregend für die gleichstellungspolitische Entwicklung in Deutschland. Zur Pressemitteilung/Erklärung
Herausgeber:
BerufsWege e.V., Warendorfer Str. 3
48145 Münster, Tel. 0251 55669
info@berufswege-muenster.de

Text:
Redaktionsbüro Andrea Blome

Verantwortlich im Sinne § 7 TMG:
BerufsWege e.V., Warendorfer Str. 3
48145 Münster, Tel. 0251 55669